HDS home hat enormes Suchtpotential.

Jeder kennt sie, die Frage: habe ich das Buch gele­sen, den Film gese­hen, was muss noch ein­ge­kauft wer­den oder die nach vie­len ande­ren Dingen des Alltags. Ein Mittel sich zu erin­nern kann neben dem Gedächtnis eine Liste sein. Wir legen uns im Laufe des Lebens viele Listen an, arbei­ten sie ab, verlegen- oder ent­sor­gen sie. Bei Wikipedia steht dafür diese gelun­gene Umschreibung.

Listen geben einen Über­blick unter quan­ti­ta­ti­vem Aspekt. Sie machen Mengen sicht­bar, vor­han­dene und feh­lende; sie zei­gen Erreichtes ebenso wie noch Fehlendes, Richtiges und Falsches. Sie ermög­li­chen auf­grund ihrer Anordnung (Hierarchie und Sortierung) ein ein­fa­ches Auffinden von Einzelinhalten.

Mit die­sem Beitrag wird bei HDS home eine zweite vir­tu­elle Bücherliste in der Reihe Gelesen! ange­legt, sie wird aus­schließ­lich  Bücher ent­hal­ten, die sich mit Themen rund um den Balkon, Garten und Stadtgrün befas­sen und die ich gele­sen habe.

Tropenhaus in Planten un Blomen Hamburg. Blende:ƒ/8 Kamera:NIKON D70 Aufgenommen: 4. Juni 2012 Brennweite:18mm ISO:800 Verschlusszeit:1/800s, Color Efex Pro 4, Super Cross Pop

Die Listen der Artikel „Gelesen!" und „Grün, bunt blü­hend und üppig bewach­sen!", wer­den im lau­fen­den Jahr 2017 ein­fach nur um den Buchtitel und den dazu­ge­hö­ri­gen Autor ergänzt und erneut ver­öf­fent­licht. Aktueller Stand heute:

  • Garden your city: wenn die Stadt zum Garten wird von Burkhard Bohne
  • Gärten für die Zukunft: wie kön­nen wir han­deln von Deutsche Umwelthilfe
  • Die Philosophie des Gärtners von Blanka Stolz (Hrsg.)
  • Die Tage des Gärtners: Vom Glück , im Freien zu sein von Jacob Augstein. Illustriert von Nils Hoff
  • Wissen wuchern las­sen. Ein Handbuch zum Lernen in urba­nen Gärten von Severin Halder (Hrsg.)
  • Die gehei­men Gärten von Hamburg: Verborgene Pracht zwi­schen Elbe und Alster von Ulrich Timm

Was am Ende des Jahres mit die­ser zwei­ten Liste geschieht, ist der­zeit eben­falls völ­lig offen. Eine Bewertung der bes­ten Drei könnte es geben, eine Verlängerung für 2018 oder eine Ergänzung, wel­che Bücher noch gele­sen wer­den könnten/sollten. Die Liste Gelesen! wird wei­ter­hin alle Bücher aus dem Jahr 2017 ent­hal­ten.

Die jet­zige Form auch die­ser Liste, zeigt etwas Erreichtes auf und nicht wie viele Listen die geführt wer­den, dass Fehlende!

bhs

        

Müßiggang oder auch Nichtstun!

Von BHS | Abgelegt unter Persönlich

Der Begriff Nichtstun hat kei­nen eige­nen Wikipediaeintrag,was mich nicht wun­dert. Der Müßiggang nimmt sich des Nichtstun an:

Müßiggang ist das Aufsuchen der Muße, das ent­spannte und von Pflichten freie Ausleben, nicht die Erholung von beson­de­ren Stresssituationen oder kör­per­li­chen Belastungen. Er geht z. B. mit geis­ti­gen Genüssen oder leich­ten ver­gnüg­li­chen Tätigkeiten ein­her, kann jedoch auch das reine Nichtstun bedeu­ten.

In unse­rer heu­ti­gen Leistungsgesellschaft ist das Nichtstun ver­pönt, wir sol­len immer aktiv sein und etwas leis­ten. Ich wün­sche an die­ser Stelle ein schö­nes Wochenende und sage: traut Euch nichts zu tun, dem Müßiggang nach­zu­ge­hen …

bhs

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Bei end­lich ein­mal annehm­ba­ren Temperaturen und ohne Regen in Sicht, ges­tern Morgen über die B4 und B206, dies­mal nicht zufäl­lig, weil als Ziel geplant, zur Ortschaft Hasenmoor (Kaltenkirchen-Land im Kreis Segeberg). Dort befin­det sich das Enten- und Spargelparadies von Timm Schümann.

Ein Kilo Spargel, ganz fri­sch vom Feld, der bes­ten Qualität kos­te­ten dort ges­tern 10,00€ (war sei­ner­zeit bei 8,50€).

Im Dampfgarer scho­nend zube­rei­ten, mit Frühlingskartoffeln, selbst­ge­mach­ter Sauce hol­lan­daise und Katenschinken genie­ßen.
HDS

        

Hier erschien der Artikel:

Der aktu­elle Fernsehtipp des Tages lau­tet wie folgt: Der Fahrradkrieg: Kampf um die Strassen!

Hamburg: Radfahrer sol­len auf die Straße. Viele Stadtplaner wol­len die Radler daher vom Bürgersteig ver­ban­nen. Die Freie und Hansestadt Hamburg etwa inves­tiert in weiße Farbe für Radstreifen am Straßenrand. Aufgemalte Linien und Fahrradpiktogramme sind preis­wert und wer­den vor allem von sport­li­chen Radfahrern geschätzt, die ohne­hin lie­ber auf der Straße fah­ren.

Ausgestrahlt wird die­ser 45-minütige Film, heute am 24.4.2017 von 22 – 22.45 Uhr im NDR! Wer am heu­ti­gen Abend keine Zeit hat, der nutze bitte die Mediathek. Ich werde mir diese Reportage auf alle Fälle anse­hen, denn per­sön­lich halte die Hamburger Fahrrad- oder Verkehrspolitik zu einer Fahrradinfrastruktur, für eine Katastrophe und abschre­ckend. Anders als der bei­spiel­ge­bende Standard in Kopenhagen. Da hat der Besuch von Hamburger Bezirksamtsleitern im Jahre 2014 in Kopenhagen, auch nichts nach­hal­ti­ges für unsere Stadt gebracht.

Denn statt für ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer zu sor­gen, wer­den sie gegen­ein­an­der aus­ge­spielt. Der Titel die­ser Reportage sagt schon viel aus, denn es stellt sich doch die Frage: warum wird hier von einem Fahrradkrieg gespro­chen.

bhs

 

Dazu der Nachtrag:

Hamburgs Fahrradbeauftrage Kirstin Pfaue steht in der Grindelallee und macht die Aussage, dass alles in Ordnung wäre. Die neu­an­ge­leg­ten Fahrradstreifen wären das rich­tige Mittel um den Fahrradfahrern dass sichere fah­ren zu ermög­li­chen. Im Hintergrund sieht man gleich­zei­tig par­kende Autos auf den Fahrradstreifen, dies ist dort Alltag ebenso wie dort plötz­lich auf­ge­hende Autotüren.

Die Fahrradstraße an der Alster funk­tio­niert nach Ihren Worten eben­falls ganz wun­der­bar, die Bilder spre­chen eine andere Sprache. Der Film des NDR ist ein her­vor­ra­gen­der Beitrag, der in aller Kürze die wesent­li­chen Aspekte des Themas und einer siche­ren Radverkehrsinfrastruktur zusam­men­fasst. Gleichzeitig lässt er den Zuschauer rat­los zurück, wen soll man in Zukunft in Hamburg wäh­len, wer würde es bes­ser als die regie­rende Koalition machen, oder warum kopiert man nicht die Modelle aus Kopenhagen oder auch London, statt alles ver­meint­lich neu erfin­den zu müs­sen. Wenn dies dann nicht funk­tio­niert, wird alles wie­der zurück­ge­baut oder abge­ris­sen, aktu­el­les Beispiel ist der Fahrradstreifen Grindelberg/Ecke Isestraße. Der Steuerzahler hat ja kei­nen unmit­tel­ba­ren Einfluß auf Entscheidungen die­ser Art.

Wer nach die­sem Film des NDR noch Lust auf das Thema hat, dem seien die viel­fäl­ti­gen Kommentare emp­foh­len.

bhs

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