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Gelesen!

Jeder kennt sie, die Frage: kenne ich das Buch, den Film, was  muss noch eingekauft werden oder die nach vielen anderen Dingen des Alltags. Ein Mittel sich zu erinnern kann neben dem Gedächtnis eine Liste sein. Wir legen uns im Laufe des Lebens viele Listen an, arbeiten sie ab, verlegen- oder entsorgen sie. Bei Wikipedia steht dafür diese gelungene Umschreibung.

Listen geben einen Überblick unter quantitativem Aspekt. Sie machen Mengen sichtbar, vorhandene und fehlende; sie zeigen Erreichtes ebenso wie noch Fehlendes, Richtiges und Falsches. Sie ermöglichen aufgrund ihrer Anordnung (Hierarchie und Sortierung) ein einfaches Auffinden von Einzelinhalten.

Handschrift in der Restaurierungswerkstatt der SUB Hamburg

Mit diesem Beitrag wird bei HDS home eine virtuelle Bücherliste angelegt, sie wird ausschließlich die Bücher enthalten die gelesen wurden. Der Artikel Gelesen wird im laufenden Jahr 2017 einfach nur um den Buchtitel und den dazugehörigen Autor ergänzt und erneut veröffentlicht. Aktueller Stand  heute:

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Eine Buchhandlung auf Reisen

Die Weihnachtslektüre ist gelesen:

  • Heute dreimal ins Polar­meer gefallen: Tage­buch einer arkti­schen Reise von Arthur Conan Doyle*
  • Nicht nur der Mörder lügt von Maria Lang

Beide Bücher kann ich trotz ihrer Unterschiedlichkeit empfehlen. Der Krimi von Maria Lang hat seinen ganz eigenen Erzählrhythmus und -Stil. Er erinnert tatsächlich an die frühen Agatha Christie Bücher, vielleicht auch weil sie ungefähr um die selbe Zeit entstanden sind. Eine entscheidende Grundlage bleibt und  ist eine gute Geschichte, interessante Figuren und nicht so sehr eine möglichst blutige Tat mit einem spektakulären Mordwerkzeug. Die Anzahl der Toten ist dabei nicht geringer als in modernen Krimis. Es ist ein bisschen wie bei den Filmen mit Inspektor Barnaby, manchmal wird ganz nebenbei gemordet. Das nächste in deutsch vorliegende Buch steht schon auf dem Wunschzettel, genauso wie der Titel: Fragen Sie Ihren Bestatter: Lektionen aus dem Krematorium von Caitlin Doughty.

Wer sich für die Seefahrt, Robben- und Waljagd und das damit verbundene harte Leben um 1880 interessiert, Tagebücher lesen mag, dem sei dies einzigartige durch Zeichnungen von Schiffen, Jagdszenen ergänzte Dokument* ans Herz gelegt.

Meine aktuelle Lektüre ist:

Eine Buchhandlung auf Reisen

 

Eine Buchhandlung auf Reisen von Christopher Morley 1.

Die ersten Sätze sind manchmal der Schlüssel dazu ob ein Buch weitergelesen wird. Bei diesem Buch ist es eher die Empfehlung einer Kollegin verbunden mit dem Hinweis anschließend den Titel: Das Haus der vergessenen Bücher, vom selben Autor, zu lesen. Mal sehen wie es weitergeht und ob die Frage: verdirbt einen das Lesen für das Leben, geklärt wird?

bhs

  1. Bei dem Foto handelt sich um die ersten Sätze des bei Hoffmann und Campe erschienen Buches, wobei es noch ein gelungenes Vorwort gibt.

Krimis aus Hamburg

Hamburg als Stadt der Krimis, man mag es kaum glauben, aber viele Krimis spielen in Hamburg. Gleichzeitig werden viele davon auch von Hamburger Autoren geschrieben. Einer davon ist Robert Brack, alias Virginia Doyle oder Monika Buttler mit ihrem Helden: Kommissar Werner Danzik. Simone Buchholz lebt auf St. Pauli, ihre Heldin ist die Hamburger Staatsanwältin Chasity Riley. Den Krimi “Savoy Blues” von Friedrich von Dönhoff habe ich gerade gelesen und er hat mir gut gefallen. Also, beim nächsten Schmuddelwetter, mit einem Hamburgkrimi auf die Couch.